Kartenzahlung nach Branche: 7 Profile im Vergleich

Welcher Anbieter der günstigste ist, hängt nicht am beworbenen Prozentsatz, sondern an Ihrem Bonwert und Ihrem Kartenmix. Ein Tarif, der auf dem Wochenmarkt der teuerste ist, kann im Handwerk der günstigste sein. Diese Seiten rechnen es je Branche durch.

Redaktion: SoftPOS24 Payment-ResearchStand: 15.08.2026Datenbasis: 121 Anbieter, 14 Kriterien
Warum die Branche den Preis bestimmt

Der Grund ist die fixe Gebühr je Transaktion. Zehn Cent auf einen 12-€-Bon am Marktstand sind 0,83 Prozentpunkte. Dieselben zehn Cent auf eine 320-€-Handwerkerrechnung sind 0,03 Prozentpunkte. Derselbe Tarif, ein Unterschied um den Faktor 27. Deshalb ist die Frage nie „welcher Anbieter ist der beste“, sondern immer „welcher passt zu meinem Bonwert“.

Die Umsatz- und Bonwert-Angaben auf den Karten sind Rechenannahmen für den Vergleich, keine erhobenen Branchenkennzahlen. Eigene Werte setzen Sie im Gebührenrechner ein.

Häufige Fragen

Warum gibt es unterschiedliche Empfehlungen je Branche?

Weil die Kostenstruktur unterschiedlich ist. Entscheidend sind der durchschnittliche Bonwert, die Anzahl der Transaktionen und der Anteil der girocard am Kartenmix. Diese drei Werte drehen die Rangfolge der Tarife vollständig um.

Welche Branche zahlt am meisten für Kartenzahlung?

Gemessen am Prozentsatz des Umsatzes: die mit den kleinsten Bonwerten. Wochenmarkt, Kiosk und Bäckerei zahlen effektiv deutlich mehr als der ausgewiesene Prozentsatz, weil die fixe Gebühr je Transaktion bei kleinen Beträgen stark durchschlägt.

Brauche ich in meiner Branche eine TSE?

Das hängt nicht an der Branche, sondern daran, ob Sie ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Kassenfunktion einsetzen. Die einzige echte Sonderregelung betrifft Taxameter und Wegstreckenzähler. Die Systematik steht unter TSE und SoftPOS.

Meine Branche fehlt — was nun?

Suchen Sie sich das Profil mit dem ähnlichsten Bonwert aus, oder setzen Sie Ihre eigenen Zahlen direkt in den Gebührenrechner ein. Der rechnet jedes Profil.